Über die Befreiung vom Ego und von der egoischen Gesellschaft oder Kooperation + Toleranz = Frieden

ein Essay von dem Göttlichen Weltlehrer Ruchira Avatar Adi Da Love-Ananda Samraj [abridged]

V.

Die egozentrische Lebensweise zeigt sich als Zwang zur Trennung oder, anders gesagt, als komplexe Beziehungsvermeidung, als Ausweichen vor dem immer schon existierenden Bezogensein oder als Ablehnung der immer und überall vorhandenen Abhängigkeit von der Unteilbaren Einheit der Licht-Energie An Sich, in die jedes Wesen und Ding untrennbar verwoben ist. Daher ist die egozentrische Lebensweise in der Regel ein endloses Hin und Her zwischen kindlicher Abhängigkeit und adoleszenter Unabhängigkeit sowie eine ständige Dramatisierung jeder Art von Suche, die auf chronischer Selbstverkrampfung und dem daraus resultierenden Gefühl beruht, immer bedroht und nie befriedigt zu sein.

Das egozentrische Leben ist voll von Angst, Trauer und Wut, von Selbsttäuschung und selbstgemachtem Leid. Und das immerwährende Bedürfnis nach “Gründen” für Glaube, Hoffnung und Liebe erzeugt ein ständiges Hin und Her zwischen Optimismus und Verzweiflung. Auch die ganzen Strategien religiösen Widerstands gegen das “Selbst” und die Welt bestärken nur das Gefühl, ein “Selbst” zu sein, denn die Strategie des Widerstands mit ihren harten Maßnahmen ist auch nur eine Form von Leid. Der nur von Mir Offenbarte und Gegebene Weg von Adidam transzendiert hingegen von Natur aus die Auseinandersetzung mit dem “Selbst” und der “Welt”.

Der nur von Mir Offenbarte und Gegebene Weg von Adidam ist nicht der uralte Pfad der Suche nach Frieden, sondern der Weg jenes Friedens, der immer schon von Natur aus besteht.